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Landkreis Mühldorf am Inn

Auftaktveranstaltungen für die Schulen, Schulaufwandsträger und Gemeinden im März 2015

Zur Einführung des Projektes ÖPNV-Gesamtkonzept Mühldorf haben im März 2015 drei Auftaktveranstaltungen stattgefunden, zu denen alle Schulen, Schulaufwandsträger und Gemeinden im Landkreis Mühldorf a. Inn eingeladen wurden. Die Veranstaltungen wurden zusammen mit dem Landratsamt Mühldorf am 17.03.2015 in Mühldorf, am 19.03.2015 in Reichertsheim und am 23.03.2015 in Waldkraiburg durchgeführt.

Ziel dieser Veranstaltungen war es, die beteiligten Gemeinden, Schulen und Schulaufwandsträger bereits frühzeitig in den Planungsprozess einzubinden und, vor dem Versand der entsprechenden Fragebögen für die Bestandsaufnahme, über die Erstellung des ÖPNV-Gesamtkonzept zu informieren und die Wichtigkeit der Teilnahme an der Befragung darzustellen.

Versand der Fragebögen an die Schulen, Schulaufwandsträger, Gemeinden und Nachbarlandkreise im März 2015

Im Anschluss an die Auftaktveranstaltungen wurden an die beteiligten Schulen, Schulaufwandsträger und Gemeinden sowie die Nachbarlandkreise Fragebögen für die Bestandsaufnahme zum ÖPNV im Landkreis Mühldorf a. Inn versandt. Die darin abgefragten Angaben liefern die Grundlage für eine differenzierte Datenbasis, die für die weitere Bearbeitung des Projektes ÖPNV-Gesamtkonzept unumgänglich ist.

Neben allgemeinen Angaben zu Einwohnerzahlen, Schülerzahlen, bestehenden Schülerverflechtungen u.ä. spielt darin auch die Aufnahme des bestehenden ÖPNV-Angebotes (insbesondere der freigestellten Schülerverkehre) und der Infrastruktur eine wichtige Rolle. Zudem wurde den Gemeinden, Schulen und Schulaufwandsträgern mit den Fragebögen auch die Möglichkeit gegeben, bestehende Probleme im ÖPNV zu benennen, Verbesserungsvorschläge anzubringen und auf anstehende strukturelle Veränderungen hinzuweisen.

Auftaktveranstaltungen für die Verkehrsunternehmer im April 2015

Am 29. April 2015 hat die letzte der vier Auftaktveranstaltungen stattgefunden, zu der alle Verkehrsunternehmer eingeladen wurden, die im Landkreis Mühldorf a. Inn tätig sind.

Versand der Fragebögen an die Verkehrsunternehmer im Mai 2015

Im Anschluss an die Auftaktveranstaltung wurde an alle Verkehrsunternehmer der Fragebogen für die Bestandsaufnahme zum ÖPNV im Landkreis Mühldorf a. Inn versandt.

Rücklaufphase (bis November 2015)

Die Rücklaufphase umfasste auch umfangreiche Abstimmungen und Nachfragen zu den benötigten Daten und konnte im November 2015 abgeschlossen werden.

Bürgerbeteiligung mittels Fragebögen (bis Januar 2016)

Anregungen und Kritik zum ÖPNV konnten die Landkreisbürger über einen strukturierten Fragebogen zwischen Juni 2015 und Januar 2016 über den vorliegenden Internetauftritt äußern, zudem wurde in vielen Gemeinden diese Möglichkeit auch über die Mitteilungsblätter geboten (im Sommer 2015). Alle Fragebögen wurden erfasst und systematisch ausgewertet. Die Ergebnisse sind Teil der Schwachstellenanalyse.

Auswertungen und Analysen im Rahmen des Moduls 1 (Herbst 2015 bis April 2016)

Nach Eingang der notwendigen Datengrundlagen erfolgten die Auswertungen und Analysen für die Bestandsaufnahme und die darauf aufbauende Schwachstellenanalyse.

Abstimmung Datenübergabe Modul 1 - Modul 3 im Februar 2016

Im Februar 2016 wurde die Datenübergabe von Modul 1 (Bestandsaufnahme) zu Modul 3 (Wirtschaftlichkeitsbetrachtung) detailliert abgestimmt. Auf dieser Grundlage haben im März 2016 die Arbeiten zu Modul 3 begonnen.

Informationsveranstaltungen für die Schulen, Schulaufwandsträger und Gemeinden im April 2016

Die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchung wurden bei drei Veranstaltungen in Mühldorf (19.04.2016), Reichertsheim (26.04.2016) und Waldkraiburg (28.04.2016) vorgestellt. Die Diskussion und nachfolgende Stellungnahmen wurden in den Ergebnisbericht aufgenommen.

Informationsveranstaltung für Verkehrsunternehmen im April 2016

Am 19.04.2016 wurden die im Landkreis Mühldorf tätigen Verkehrsunternehmen über die Untersuchungsergebnisse informiert und bekamen die Möglichkeit, Stellungnahmen abzugeben.

Behandlung der Untersuchungsergebnisse in politischen Gremien im Juli 2016

Die wesentlichen Ergebnisse der Module 1 und 2 wurden am 08.07.2016 dem Kreistag vorgestellt. Sie sind auch im Zwischenbericht zur Erstellung eines ÖPNV-Gesamtkonzeptes für den Landkreis Mühldorf a. Inn zusammengefasst. Im Kreistag wurde beschlossen, dass auf Grundlage der Ergebnisse der Module 1 bis 3 im Jahr 2017 als Modul 4 der konzeptionelle Teil der Gesamtuntersuchung erstellt werden soll, um geeignete Lösungen für eine zielgerichtete Weiterentwicklung des ÖPNV im Landkreis Mühldorf zu finden und dabei in möglichst großem Umfang die aufgezeigten Schwachstellen zu beheben.

Abschluss der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung im Oktober 2016

Im Herbst 2016 konnte Modul 3 zur Wirtschaftlichkeitsbetrachtung durch ISUP Dresden erfolgreich abgeschlossen werden. Die wesentlichen Ergebnisse wurden am 28.10.2016 dem Kreistag vorgestellt und dienen als wichtige Grundlage für die weitere Bearbeitung von Modul 4.

Arbeitsbeginn zur Zielnetzentwicklung im März 2017

Nach Vergabe von Modul 4 an gevas humberg & partner konnte im März 2017 mit den Arbeiten zur Zielnetzentwicklung begonnen werden.

Informationsveranstaltungen zur Integration der freigestellten Schülerverkehre im Juni/Juli 2017

Die Fragestellung, ob die Integration freigestellter Schülerverkehre in das Gesamtsystem ÖPNV erfolgen soll, ist von grundlegender Bedeutung für die Zielnetzentwicklung und wird daher dieser Zielnetzentwicklung eines angebotsorientierten ÖPNV mit Verbesserungen für alle Zielgruppen vorangestellt.
Die generellen Planungsansätze zur Integration freigestellter Schülerverkehre wurden bereits erarbeitet und den Kreisräten, Schulaufwandsträgern, Schulleitern und Gemeinden in insgesamt fünf Terminen (Sondersitzung des Kreistags am 01.06.2017 und vier Teilraumgespräche 30.06. - 05.07.2017) vorgestellt. Ziel dieser Gespräche war es, insbesondere mit den direkt Beteiligten eine Abstimmung vorzunehmen und mögliche Vorschläge, aber auch Bedenken, abzufragen und einen fachlichen Austausch zu ermöglichen. Die Ergebnisse dieser Teilraumgespräche sollen die Entscheidung vorbereiten, ob die Integration der freigestellten Schülerverkehre als Grundlage für die Zielnetzentwicklung weiterverfolgt werden soll. 

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